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Projekt CHARLY

CHARLY - Der Einfluss von Emotionen auf die Hirnaktivität bei Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen

Das Gehirn besteht aus Hundert Milliarden Zellen. Diese gehen miteinander Billionen von Verbindungen ein und leiten, speichern und verarbeiten Informationen in unglaublicher Geschwindigkeit. So eine Rechenleistung hat kein Computer dieser Welt. Zusätzlich ist das Gehirn auch noch flexibel. Es verändert seine Struktur, wenn wir neue Erfahrungen machen, zum Beispiel, wenn wir etwas lernen.

Wir haben noch nicht gut genug verstanden, wie das Gehirn von psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen funktioniert. Bekannt ist, dass ihr Gehirn anders auf innere und äußere Eindrücke reagiert. Aber es gibt noch vieles, was wir nicht verstehen. Wie verarbeitet das Gehirn von erkrankten Kindern und Jugendlichen beispielsweise Erinnerungen, für die sie sich schämen?

Wir führen die CHARLY-Studie durch, um mehr über das Denken von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen herauszufinden. Dazu nehmen wir die Hirnströme (EEG) von 11 bis 17-jährigen Patient:innen der Klinik auf, während sie entweder entspannt dasitzen oder während sie sich an Ereignisse aus ihrem Leben erinnern. Anschließend schauen wir nach Unterschieden im EEG.

Ansprechpartnerin:
Dr. Franziska Martin
E-Mail: franziska.martin@lwl.org
Telefon: 02381 893-8252