Aktuelles

Unwahre Behauptungen über "Triage" in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Auch wir schließen uns einer Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (DGKJP) an:

"Es reicht aus, wenn ein Verbandsvertreter der Kinder- und Jugendärzt*innn mit dem Ziel einer schnelleren Schulöffnung den Begriff der „Triage“ in der Kinder- und Jugendpsychiatrie erwähnt – und die Presse spricht bundesweit davon. Die Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Deutschland seien so überlaufen, dass sie behandlungsbedürftige Kinder und Jugendliche nicht aufnehmen könnten: dem ist nicht so! Weiterlesen... 

 

Essanfälle reduzieren – das ist das Ziel der EXI(ea)T-Studie. Die Forschungsabteilung bietet freie Studienplätze im Bereich Essstörungen an. V.l.: Jana Pydd, Laura Derks und Professorin Dr. Tanja Legenbauer, Leiterin der Forschungsabteilung.

Raus aus den Essanfällen

Freie Studienplätze im Bereich Essstörungen in der LWL-Universitätsklinik Hamm

Pressemeldung vom 28.04.2021

Hamm (lwl). Rund ein Drittel aller Kinder und Ju­gendlichen berichtet von Kontrollver­lust beim Essen, einem Kernmerkmal von Essanfällen. Um die Folgen von Essanfällen einzudämmen und die Be­handlung in diesem Bereich zu verbes­sern, möchte die Forschungsabteilung der LWL-Universitätsklinik Hamm die Wirkung einer neuartigen therapeutischen Strategie zum Umgang mit Essanfällen unter­suchen.
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Webgespräch „Psychische Kindergesundheit in Zeiten von Corona“

Am 28. April organsierte MedEcon Ruhr das Webgespräch „Psychische Kindergesundheit in Zeiten von Corona“, an dem über 360 Personen aus verschiedenen Sektoren (Gesundheitswesen, Jugendhilfe, Wohlfahrtsverbände, Bildungsbereich, Krankenkassen, wissenschaftliche Einrichtungen sowie die Politik) teilnahmen.
Zu den Referenten gehörte auch Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann. In seinem Vortrag zeigte unser Ärztlicher Direktor anhand unterschiedlicher Störungsbilder auf, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat und welche Rolle die Resilienz, "das Immunsystem der Seele" bei der Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen spielt.

Hier geht es zur Aufzeichnung des Webgesprächs (YouTube).

Karriere beim Pflege- und Erziehungsdienst

Auf dem Weg zum Pflegeexperten – Niklas Lefarth

Dass Niklas Lefarth mit Kindern und Jugendlichen arbeiten möchte, ist ihm während seines Freiwilligen Sozialen Jahres an der Klinik sehr schnell klargeworden: „Es ist unglaublich spannend, den Entwicklungsprozess der Patientinnen und Patienten mitzubekommen und sie dabei ein Stück weit zu begleiten. Letztendlich sind es die Kinder und Jugendlichen selbst, die einen Ausweg aus ihrer Krise finden, aber wir dürfen sie dabei unterstützen. Und dabei lerne ich sehr viel über mich selbst.“ Weiterlesen...

 

„Die Magersucht ist eine schwerwiegende Erkrankung – je früher sie behandelt wird, desto größer sind die Erfolgsaussichten“, sagt Kathrin Steinberg (rechts), Oberärztin der LWL-Universitätsklinik Hamm und Leiterin der Sprechstunde für Essstörungen.

Viele junge Patientinnen mit Essstörungen in der Ambulanz

LWL-Universitätsklinik Hamm verstärkt Behandlungsangebot

Pressemeldung vom 02.03.21

Hamm (lwl). Seit Beginn der Pandemie verzeichnen die kinder- und jungendpsychiatrischen Einrichtungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) einen größeren Zulauf an jugendlichen Patientinnen in den Essstörungsambulanzen. Auch der Bedarf nach stationären Behandlungsplätzen ist zum Beispiel an der LWL-Universitätsklinik Hamm für Kinder- und Jugendpsychiatrie inzwischen gestiegen, so dass das Angebot aufgestockt wurde.
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Hilfe bei Cybermobbing

Dr. Noack im Radio-Interview mit WDR 5 - Das Medienmagazin

Kinder und Jugendliche verbringen - auch insbesondere im derzeitigen Lockdown - sehr viel Zeit mit ihrem Smartpohne und in sozialen Medien. Es passiert schnell, dass difamierende Fotos und Inhalte kopiert, "gelikt" und geteilt werden, die Grenze zum Cybermobbing ist fließend und wird schnell überschritten. Unter dem Namen Cooldown bieten wir ein stationäres Therapieangebot für Betroffene von Cybermobbing. Welche Symptome auftreten, wie Eltern ihre Kinder unterstützen können und wie Cooldown Betroffenen helfen kann, erklärt Oberarzt Dr. Noack im Radio-Interview mit WDR 5.

Kontakt halten und Aufgaben besprechen - Daniel Skoda unterrichtet in der Schule am Heithof die Patientinnen und Pati-enten der LWL-Universitätsklinik Hamm. Auch für diese besondere Schulform – eine Schule für Kranke – gilt das Lernen auf Distanz.

Schule positiv erleben beim Lernen auf Distanz

LWL-Schule im Heithof bietet Unterstützung in ganz besonderen Zeiten

Pressemeldung vom 18.02.21

Hamm (lwl). Homeschooling ist seit vielen Wochen und Monaten zur neuen Realität für Kinder und Jugendliche geworden. Auch die LWL-Schule im Heithof – eine Schule für Kranke – darf den Schulunterricht für die Patientinnen und Patienten der kinder- und jungendpsychiatrischen Universitätsklinik Hamm in der Trägerschaft des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) nur auf Distanz fortführen. Das ist für Kinder und Jugendliche, die aufgrund einer psychischen Erkrankung in der Klinik behandelt werden, eine ganz besonders große Herausforderung.
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(v.l.) Lena Heße von Radio Lippewelle Hamm im Gespräch mit Frau Dr. Astrid Schmidt

Radio Lippe Welle Hamm zu Besuch in der Klinik

Interview zum Thema "Corona-Pandemie" und Auswirkungen für Kinder und Jugendliche

Welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf unseren Klinikalltag hat und wie wir alle gut durch diese Zeit kommen, diesen Fragen ging die Reporterin Lena Heße von Radio Lippewelle Hamm im Gespräch mit Frau Dr. Astrid Schmidt, Oberärztin der LWL-Universitätsklinik Hamm, auf den Grund. Ausschnitte aus dem Interview sind hier zu hören.

"Kitas und Schulen vor allen anderen Lockerungen wieder öffnen"

Pressemeldung vom 09.02.21

"Die Pandemie hat je nach Krankheitsbild unterschiedliche Auswirkungen. Jugendliche mit einer Neigung zu Depressionen leiden unter dem Fehlen von positiven Anreizen wie Freunde, Sport und Schule. Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeitsstörungen wie ADHS leiden insbesondere unter der mangelnden körperlichen Aktivität. Für sie sind jedoch auch geregelte Abläufe und feste Rituale wichtig - diese geben ihnen eine feste Orientierung und bieten Sicherheit", sagt Professor Holtmann.
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Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen muss geschützt werden!

Aktuell unterliegen Kinder und Jugendliche in höchstem Maße den Kontaktbeschränkungen im Rahmen der COVID-19 Pandemie. In einem offenen Brief wenden sich Psycholog*innen, Kinder- & Jugendlichenpsychotherapeut*innen und Kinder- & Jugendpsychiater*innen aus ganz Deutschland nun an die Regierung. Auch Prof. Holtmann, Ärztlicher Direktor, ist Mitunterzeichner und unterstützt diesen Appell. "Der Fokus in der stationären Kinder – und jugendpsychiatrischen Behandlung liegt darauf, diesen stark belasteten Kindern und Jugendlichen zeitnah Hilfe anzubieten, trotz der Herausforderungen durch Hygieneregeln, Abstandsgebote und der Tatsache, dass auch die Therapeutinnen und Therapeuten selbst in die Betreuung ihrer eigenen Kinder eingebunden sind."

Offener Brief

Alexander Hetke, Leiter der Psychomotorik in der LWL-Universitätsklinik Hamm entwickelt Therapiekonzepte, um die Wahrnehmung und Bewegung von Kindern und Jugendlichen zu fördern.

Aktiv durch den Lockdown

Tipps für mehr Bewegung mit der ganzen Familie

Pressemeldung vom 21.12.20

Hamm (lwl). Kein Sportunterricht, kein Mannschaftssport nach der Schule und kaum noch Treffen mit Gleichaltrigen: In Zeiten des Lockdowns ist es für viele Kinder und Jugendliche schwieriger geworden, sich im Alltag regelmäßig zu bewegen. Dabei ist Bewegung nicht nur für den Körper, sondern auch für die Psyche sehr wichtig. Weiterlesen...

Dr. Moritz Noack leitet das Therapieangebot "Cooldown" für medienbezogene Störungen.

Cybermobbing in der Corona-Pandemie

Wie Mobbing im Netz Kinder und Jugendliche krank machen kann

Pressemeldung vom 07.12.2020

Hamm (lwl). Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie haben das Sozialleben vieler junger Menschen verstärkt ins Internet verlagert. Laut einer aktuellen Studie des Bündnisses gegen Cybermobbing und der Techniker Krankenkasse ist der Anteil der im Internet gemobbten Kinder und Jugendlichen zwischen 2017 und 2020 um 36 Prozent gestiegen - von 12,7 Prozent in 2017 auf 17,3 Prozent in 2020. Welche Folgen sogenanntes "Cybermobbing" für Betroffene haben kann und wie Eltern erkennen können, ob ihr Kind zum Opfer geworden ist, erklärt Dr. Moritz Noack. Weiterlesen...

Das Immunsystem der Seele stärken

Pressemeldung vom 10.10.2020

Zum Welttag der psychischen Gesundheit am 10.10.: Fragen an Prof. Dr. Martin Holtmann zur Resilienz bei Kindern und Jugendlichen. Weiterlesen...

Ex-Häftling Maximilian Pollux (2. v.r.) berichtet auf Einladung der LWL-Universitätsklinik Hamm über die Schattenseiten eines Gangsters. (v.l.): Martin Naumann, Katharina Kleps, Autor Maximilian Pollux und Roland Heiselmeier. Foto: LWL

Ehemaliger Krimineller berichtet aus seinem Leben

Pressemeldung vom 24.08.2020

Hamm (lwl). Drogen, Kriminalität und Knast – lange Zeit bestimmten sie das Leben des Ex-Kriminellen Maximilian Pollux. Er weiß, wovon er spricht, und berichtet realistisch über seinen damaligen Alltag vor Jugendlichen in der LWL-Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hamm. Weiterlesen...

Für mehr Mobilität sorgen die neu angeschafften Fahrräder im Retro-Look. (V.l.) Michael Wieskus und Stefan Gilles betreuen die jugendlichen Patienten im Bereich des Berufs- und Arbeitstrainings, wo die Fahrräder repariert und gewartet werden.

Eine Runde mit dem Fahrrad drehen

Pressemeldung vom 19.08.2020

Hamm (lwl). Mit dem Rad mal eben eine Kleinigkeit in der Innenstadt einkaufen oder bei gutem Wetter eine Runde an der frischen Luft drehen. Für Jugendliche, die einige Zeit in der Klinik behandelt werden, ist diese Mobilität nicht alltäglich. In der Regel kommen sie ohne eigenes Fahrrad zur Behandlung. Die Anschaffung von Leihrädern in der Hammer Universitätsklinik bietet Abhilfe und sorgt jetzt für mehr Mobilität in der freien Zeit. Weiterlesen...

 

Blicken zurück auf 50 Jahre Suchtbehandlung in der LWL-Universitätsklinik Hamm. Stellvertretend für das ganze Team der Suchttherapie-Station B1 und B2 (v.l.): Dr. Moritz Noack und Aleksey Alakbarov, Oberärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.

50 Jahre Suchttherapie in der LWL-Universitätsklinik Hamm

Pressemeldung vom 27.07.2020

Hamm (lwl). Seit 50 Jahren bietet die LWL-Universitätsklinik in Hamm eine spezielle Suchttherapie für Jugendliche und junge Erwachsene an. 1970 startete das Angebot mit neun Betten und war eine der ersten spezialisierten Suchtbehandlungen in einer psychiatrischen Klinik in Deutschland. Heute ist die vernetzte und übergreifende Therapie von der Suchtambulanz bis zu Nachsorge anerkannt. mehr...

Neues Gebäude für tiergestützte Therapie bietet ganzjährige Therapieangebote

Spende der Aktion Lichtblicke macht es möglich: Mehr Therapieangebote in wetterfestem Gebäude

Pressemeldung vom 17.06.2020

Hamm (lwl). Mit seiner blauen Farbe und Holzkonstruktion erinnert es ein wenig an eine moderne Variante der Villa Kunterbunt von Pipi Langstrumpf. Und auch die Tiere sind willkommen und dürfen hier ein- und ausgehen. Denn das Gebäude auf dem Gelände der LWL-Universitätsklinik Hamm ist für die tiergestützte Therapie von jungen Patientinnen und Patienten neu errichtet. mehr...

Schulangst, Depressionen und Sucht in Zeiten der Corona-Pandemie

Über Schulangst, Depressionen und Sucht in Zeiten der Corona-Pandemie sprachen Fachleute, Schülerinnen und Schüler im Live-Stream der Schüler-Präventions-Konferenz StreamforFuture. Auch Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann, Ärztlicher Direktor unserer Klinik, beantwortet Fragen zu diesem Thema. Für alle, die es verpasst haben: Der Live-Stream ist verfügbar unter www.kjp-macht-schule.de oder auf Youtube.

„Die LWL-Universitätsklinik Hamm stellt nach wie vor die Behandlung von psychisch schwer kranken und instabilen Kindern und Jugendlichen sicher“, sagt Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann.

„Sicherheit und Geborgenheit sind gerade jetzt wichtig!“

Wie die Corona-Krise die Psyche von Kindern und Jugendlichen belastet / Notfallhilfe in der LWL-Universitätsklinik Hamm für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Pressemeldung vom 07.04.2020

Hamm (lwl). Das Corona-Virus und die damit verbundenen Einschränkungen führen seit einigen Wochen zu vielen Veränderungen in unserem privaten und beruflichen Alltag. Die psychischen Belastungen der Menschen nehmen zu. Viele Familien verbringen plötzlich sehr viel Zeit miteinander – gemeinsame Zeit, wie sie sonst vielleicht nur zu Weihnachten erlebt wird. Welche Auswirkungen haben die täglichen Beschränkungen für Kinder- und Jugendliche, die psychisch instabil sind und Hilfe benötigen? Wie lässt sich der Wegfall von festen Tagesstrukturen ausgleichen?
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Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann fordert zum Schutz von Kindern und Jugendlichen die Ausweitung des geplanten Tabakwerbeverbots auch für E-Zigaretten.

E-Zigaretten erhöhen das Einstiegsrisiko fürs Rauchen bei Jugendlichen

Pressemeldung vom 16.01.2020
Hamm (lwl). E-Zigaretten sind für Kinder und Jugendliche besonders gefährlich. Mit der E-Zigarette werden nach Auffassung der deutschen Kinder- und Jugendpsychiater die großen Erfolge der Tabakprävention der letzten Jahre unterlaufen und in ihr Gegenteil verkehrt. Das von der Bundesregierung geplante Tabakwerbeverbot muss zum Schutz von Kindern und Jugendlichen daher auch für E-Zigaretten gelten. mehr...

Manche Kinder handeln sehr spontan und können nur schlecht abwarten. Wie sich Impulsivität und Essverhalten auf das Körpergewicht auswirken, erforscht die LWL-Universitätsklinik Hamm in der MARA-Studie, für die noch Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer gesucht werden.

LWL-Universitätsklinik Hamm sucht junge Studienteilnehmer mit Übergewicht

Auswirkung von Impulsivität, Schlaf- und Essverhalten auf das Körpergewicht von Kindern

Pressemeldung vom 08.01.2020

Hamm (lwl). Die Forschungsabteilung der LWL-Universitätsklinik Hamm sucht noch bis Ende Januar Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren mit Übergewicht, die Lust haben, an einer Studie teilzunehmen. Die Teilnahme dauert rund 60 Minuten, als kleine Aufwandsentschädigung gibt es zehn Euro. Die Studie findet in der LWL- Universitätsklinik Hamm statt.
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