KOALA - Erfolgreich gegen Essstörungen

Besonders im Kindes- und Jugendalter treten Essstörungen wie Magersucht (Anorexie), Ess-Brechsucht (Bulimie) und Essanfälle (Binge Eating) auf. Da sie die Erkrankten schwerwiegend körperlich und seelisch beeinträchtigen, ist eine schnelle und frühzeitige Behandlung dringend notwendig. 

Professor Dr. Dr. Martin Holtmann und Professorin Dr. Tanja Legenbauer leiten das Kompetenzzentrum zur Behandlung und Erforschung von Essstörungen im Kindes- und Jugendalter (KOALA).

Entsprechend wurde das Kompetenzzentrum zur Behandlung und Erforschung von Essstörungen im Kindes- und Jugendalter (KOALA) unter Leitung von Prof. Dr. Tanja Legenbauer und Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann ins Leben gerufen. Als Universitätsklinikum liegt uns zudem die Entwicklung und Erprobung von innovativen Therapien und ein verbessertes Verständnis für Ursachen am Herzen. KOALA ermöglicht damit einen schnellen Zugang für interessierte Patienten und Eltern zu neuen Entwicklungen in der Behandlung.

Kathrin Steinberg leitet als Oberärztin die essstörungsspezifische, psychotherapeutische Station sowie die Essstörungsambulanz.

Die oberärztliche Leitung der essstörungsspezifischen, psychotherapeutischen Station und der Essstörungsambulanz  liegt bei Kathrin Steinberg. Im Rahmen einer Vorstellung in der Essstörungsambulanz können Eltern, betroffene Kinder und Jugendliche eine möglichst zeitnahe Beratung in Form von Diagnosestellung, Informationen über Zugangswege zu ambulanter psychotherapeutischer Behandlung sowie therapeutische Angebote erhalten. Zudem kann eine stationäre Behandlung erfolgen.

 

Im Folgenden finden Sie Informationen zu den ambulanten und stationären Behandlungsangeboten.

Das ambulante Angebot

Zur Klärung diagnostischer Fragen und Beratung zu Behandlungsoptionen bieten wir eine Essstörungsssprechstunde an. Interessierte können sich über das Sekretariat der Ambulanz für Termine anmelden. Nach einer ersten Klärung können unterstützende Gespräche bis zum Beginn einer Psychotherapie durchgeführt werden.

Für interessierte Eltern gibt es zudem die Möglichkeit, an unserer Psychoedukationsgruppe für Angehörige teilzunehmen. Diese findet in zwei bis drei Durchläufen pro Jahr statt.

 

Anmeldung zur ambulanten Essstörungssprechstunde

LWL-Universitätsklinik Hamm

Ambulanzsekretariat

Telefon: 02381-893 3000

E-Mail: KOALA@lwl.org


Wir beraten Sie gerne!

Das stationäre Behandlungskonzept

Auf unserer Essstörungs-Jugendstation behandeln wir Kinder und Jugendliche mit Anorexie, Bulimie und Binge Eating in einem verhaltenstherapeutisch orientierten Setting. Im Vordergrund steht, dass die Kinder und Jugendlichen wieder ein normales, ausgewogenes Essverhalten entwickeln und insbesondere bei der Anorexie ein gesundes, altersentsprechendes Gewicht erreichen. Sie werden dabei unterstützt, sich ihre Mahlzeiten zusammenzustellen und Ängste in Bezug auf Essen, Figur und Gewicht abzubauen.

 

Familien einbeziehen

Auch die Familien werden in die Behandlung einbezogen durch Elternhospitationen, Familiengespräche, Belastungserprobungen am Wochenende und Psychoedukationsgruppen für Angehörige.

 

Negatives Körperbild verändern

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Behandlung des negativen Körperbildes, welches oft mit auslösend und aufrechterhaltend für die Essstörung ist. Im Rahmen von Bewegungsangeboten in der Psychomotorik als auch einer psychotherapeutischen Körperbildgruppe sollen die Körperwahrnehmung und das Körpergefühl verbessert werden. Ziel ist es, einen positiven Umgang mit dem eigenen Körper zu erreichen.

 

Bei Interesse können sich Eltern und Jugendliche über unsere Aufnahmeassistenz zu einem Vorgespräch anmelden und auf die Warteliste für eine Behandlung setzen lassen.

 

Anmeldung zur stationären Behandlung

LWL-Universitätsklinik Hamm

Eva Grashoff

Bereichsassistentin

Telefon: 02381-893 1164

E-Mail: KOALA@lwl.org