Therapieangebot: Medienbezogene Störungen

Der Umgang mit Handy, Internet und digitalen Medien gehört heutzutage zum Alltag fast aller Menschen. Doch was, wenn das Computerspielen oder die Handy-Nutzung im Kindes- und Jugendalter dauerhaft wichtiger als der Kontakt zur Familie, zu Freunden oder dem Schulbesuch werden? Wenn die Kontrolle über die Mediennutzung verloren geht, das Spielen oder Chatten andere Interessen und Aktivitäten im Alltag verdrängt, eine überhöhte Bedeutung bekommt und trotz negativer Konsequenzen immer weiter fortgeführt wird – ist oft Beratung für Familien oder Behandlung notwendig.

Vielfalt des Lebens wieder neu entdecken

In der LWL-Universitätsklinik Hamm wird als Erweiterung des bestehenden suchttherapeutischen Angebots auch die Behandlung von medienbezogenen Störungen auf zwei Stationen (Psychotherapie und zukünftig auch Rehabilitation) angeboten. Hier erfolgen im multiprofessionellen Team Diagnostik und Therapie, dabei vor allem Begleitung und Unterstützung im Alltag.

Die Patientinnen und Patienten erhalten Motivation im Alltag, erlernen für sich und zusammen mit ihren Familien Sicherheit im kompetenten Umgang mit den Medien und können die Vielfalt des Lebens außerhalb von PC und Handy oft hier wieder neu für sich entdecken. Mitunter zusätzlich auftretende komorbide psychische Störungen können ebenfalls behandelt werden. Die Teilhabe am Leben steht auch hier im Mittelpunkt der patientenbezogenen Therapie.

Kontakt:

Medienbezogene Störungen

Margit Monkenbusch, Bereichsassistentin
Telefon: 02381 893-1163
E-Mail: margit.monkenbusch@lwl.org


Fragebogen zum Gaming

Alles noch "Just For Fun"?

Teste Dich selbst: Mit dem Online-Test - auf den Webseiten des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf - kannst du anhand von zehn Fragen herausfinden, ob Dein persönlicher Umgang mit Computerspielen schon problematisch oder gar krankhaft ist.  
Hier geht´s zum Test