Aktuelles

Ex-Häftling Maximilian Pollux (2. v.r.) berichtet auf Einladung der LWL-Universitätsklinik Hamm über die Schattenseiten eines Gangsters. (v.l.): Martin Naumann, Katharina Kleps, Autor Maximilian Pollux und Roland Heiselmeier. Foto: LWL

Ehemaliger Krimineller berichtet aus seinem Leben

Pressemeldung vom 24.08.2020

Hamm (lwl). Drogen, Kriminalität und Knast – lange Zeit bestimmten sie das Leben des Ex-Kriminellen Maximilian Pollux. Er weiß, wovon er spricht, und berichtet realistisch über seinen damaligen Alltag vor Jugendlichen in der LWL-Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hamm. Weiterlesen...

Per Pedes 50 Kilometer zum Möhnesee

Für fünf Tage fuhren unsere Patientinnen und Patienten der Station B1 in den Sommerferien von der Hammer Klinik zum Möhnesee. Hier ein Lagebericht unseres Kollegen Roland Heiselmeier: Trotz Corona Zeit haben wir eine schöne Ferienwoche am Möhnesee gehabt. Wir sind - als es noch leer war - zum Strandbad Uferlos  gegangen und haben dort einen erholsamen Tag verbracht. Dabei haben wir sportliche Angebote wie Beachvolleyball oder Vinyasa Yoga genutzt. Auch Adventure Golf und Fahrradfahren um den Möhnesee standen auf unserem Ferienprogramm. Die Abende haben wir beim Grillen und am Lagerfeuer ausklingen lassen. Am letzten Tag gab es ein gemeinsames Abschiedsessen in der Pizzeria, bevor wir am nächsten Morgen mit dem Fahrrad zurück nach Hamm gefahren sind.

Die Zeit am Möhnesee haben unsere Patienten sehr positiv bewertet, insbesondere, weil die Mitarbeiter*innen die ganze Zeit vor Ort waren und somit viel Zeit für Gespräche hatten.

50 Jahre Suchttherapie in der LWL-Universitätsklinik Hamm

Hamm (lwl). Seit 50 Jahren bietet die LWL-Universitätsklinik in Hamm eine spezielle Suchttherapie für Jugendliche und junge Erwachsene an. 1970 startete das Angebot mit neun Betten und war eine der ersten spezialisierten Suchtbehandlungen in einer psychiatrischen Klinik in Deutschland. Heute ist die vernetzte und übergreifende Therapie von der Suchtambulanz bis zu Nachsorge anerkannt. mehr...

Medienbezogene Störungen

Der Umgang mit Handy, Internet und digitalen Medien gehört heutzutage zum Alltag fast aller Menschen. Doch was, wenn das Computerspielen oder die Handy-Nutzung im Kindes- und Jugendalter dauerhaft wichtiger als der Kontakt zur Familie, zu Freunden oder dem Schulbesuch werden? Wenn die Kontrolle über die Mediennutzung verloren geht, das Spielen oder Chatten andere Interessen und Aktivitäten im Alltag verdrängt, eine überhöhte Bedeutung bekommt und trotz negativer Konsequenzen immer weiter fortgeführt wird – ist oft Beratung für Familien oder Behandlung notwendig. Mehr...


Tom: Eine Patientengeschichte

Audioslideshow zum Thema Suchttherapie in der LWL-Uniklinik Hamm

Wer drogensüchtig ist und wieder ein drogenfreies Leben führen möchte, hat einen langen Weg vor sich. Das Beispiel des 19-jährigen Tom zeigt, wie eine gut strukturierte Behandlung helfen kann, den Patientinnen und Patienten wieder Mut und Kraft zu geben.
 

Tom: Eine Patientengeschichte (Audioslideshow zum Thema Suchttherapie in der LWL-Uniklinik Hamm (YouTube))


Leider abgesagt: Fachtagung am 02.09.2020 | 50 Jahre vernetzte Suchthilfe in Hamm

Die für den 02.09.2020 geplante Fachtagung „50 Jahre vernetzte Suchthilfe in Hamm“ muss infolge der aktuellen Situation um Covid-19 leider abgesagt werden. Wir planen zu gegebener Zeit die Vorbereitungen wieder aufzunehmen. Wann das sein wird, können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht zuverlässig einschätzen. Wir bedauern die Entwicklungen und die nun getroffene Entscheidung sehr und hoffen auf Ihr Verständnis.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Arbeitskreis für Jugendhilfe e.V.

 


Auf dem Foto (v.l.): Dogan Kaya-Heinlein (Dipl.-Psychologe Medizinische Rehabilitation), Dr. Daniel Napieralski-Rahn (Kaufmännischer Direktor), Thomas Linnemann (Pflegedirektor) und Jürgen Beckmann-Hotte (Schulleiter der Schule im Heithof).

Sie sind wieder da – unsere drei Schülerinnen und Schüler aus Beton!

Nun stehen sie an einem neuen Platz – direkt vor der LWL-Schule für Kranke. Wir drücken die Daumen, dass sie nun dauerhaft an ihrem neuen Ort stehen bleiben! Die Figuren entstanden in einem gemeinsamen Projekt unserer Patientinnen und Patienten zusammen mit dem Künstlerehepaar Lingman-Schubert. Jede Figur geht einem Hobby nach: Lesen, Malen oder Ball spielen.