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Aktuelle Forschungsprojekte

Hier stellen wir unsere aktuellen Forschungsprojekte vor. Wenn Sie Fragen zu unseren Studien haben oder sich zu einer Studie anmelden möchten, dann wenden Sie sich an die jeweiligen Ansprechpartner:innen.

Forschungsprojekte: Studienteilnehmer:innen gesucht!

SWAN-Studie

In unserer neuen Studie zur Wahrnehmung des Körpers (SWAN) möchten wir die Zusammenhänge zwischen psychischen Erkrankungen und Körperwahrnehmung erforschen. Jugendliche werden in den Medien, in sozialen Netzwerken und im Freundeskreis ständig mit dem heutigen Schönheitsideal konfrontiert. Häufig besteht großer sozialer Druck, diesem zu entsprechen. Daher sind viele Mädchen mit ihrem Körper unzufrieden. Diese Unzufriedenheit kann sich immer weiter verstärken und dazu führen, dass nur noch negative Aspekte des Körpers gesehen und er nicht mehr realistisch wahrgenommen wird. In der Folge kann der Selbstwert oder auch das Essverhalten beeinträchtigt sein. 


Ob körperliche Unzufriedenheit auch bei Jugendlichen mit emotionalen Störungen, wie beispielsweise Depressionen, zu beobachten ist oder ob es Jugendlichen generell schwerfällt, ihren Körper realistisch einzuschätzen, wissen wir bislang noch nicht. Daher ist es wichtig, mehr über das Körperbild bei Jugendlichen zu erfahren und dabei verschiedene Faktoren wie eben Depressionen und Essstörungen, die einen Einfluss auf das Körperbild haben könnten, mit zu berücksichtigen. Die Ergebnisse dieser Studie helfen langfristig, die Behandlung depressiver Mädchen zu verbessern oder auch, gezielter Präventionsmaßnahmen durchzuführen.


Diese Studie richtet sich an Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren, die sich entweder aufgrund einer depressiven Erkrankung in stationärer Behandlung befinden, oder keine psychische Erkrankung haben. Die Studie wird in Kooperation mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster durchgeführt. 


Wenn Dein Interesse geweckt ist, kontaktiere uns! 


Fragen und Anmeldung zur Studie:
Neele Cammenga
B. Sc. Psychologie
E-Mail: Neele.Cammenga@lwl.org
Telefon: 02381 893-8252

Zeichnung von einem weißen Schwan

VISION-Studie

In der VISION-Studie möchten wir die Zusammenhänge zwischen Eigenschaften einer Person, Gefühlen (z.B. Wut) und sozialem Verhalten näher erforschen. Das Ziel dabei ist, die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Störungen des Sozialverhaltens zu verbessern.

Aus früheren Untersuchungen wissen wir bereits, dass Eigenschaften einer Person und Gefühle, die wir in einem bestimmten Moment haben, beeinflussen, wie wir andere Menschen wahrnehmen und auf sie reagieren. Es ist jedoch noch unklar, wie genau sich Kinder und Jugendliche mit Problemen im Umgang mit anderen Menschen von den Gefühlen der anderen Menschen beeinflussen lassen. Diese Zusammenhänge möchten wir in der virtuellen Realität genauer überprüfen.

Dazu suchen wir Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren. Wenn Dein Interesse geweckt ist, kontaktiere uns!

 

Fragen und Anmeldung zur Studie:

Laura Derks

M. Sc. Klinische Psychologie

E-Mail: laura.derks@lwl.org
Telefon: 02381 893-8155

Zwei Kinder tragen eine Virtual-Reality-Brille und blicken nach oben

MovieSTAR

Alle Kinder gehen unterschiedlich mit Gefühlen um. Besonders dann, wenn Kinder unter Depressionen leiden, spielt der Umgang mit Gefühlen eine große Rolle. Um besser zu verstehen, wie Kinder, die aufgrund emotionaler Probleme in stationärer, psychiatrischer Behandlung sind, mit ihren Gefühlen umgehen, möchten wir in dieser Studie untersuchen, wie Kinder unterschiedliche Gefühle bewerten, wie mit diesen Gefühlen umgegangen wird und welche körperlichen Prozesse sich dabei abspielen. Dazu zeigen wir Filmausschnitte, in denen bestimmte Gefühle ausgelöst werden können, und messen mit Hilfe von Sensoren psychophysiologische Maße wie Herzschlag und Hautleitfähigkeit.

Diese Studie richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahren, die sich aufgrund emotionaler Probleme in stationärer Behandlung befinden. Die Studie wird in Kooperation mit der Arbeitseinheit „Klinische Kinder- und Jugendpsychologie“ der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt.

 

Fragen und Anmeldung zur Studie:

Franziska Martin

M. Sc. in Cognitive Science

E-Mail: franziska.martin@lwl.org

Telefon: 02381 893-8252

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Tanja Legenbauer

Grafik einer schwarzen Kamera

EXI(EA)T

Rund ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen berichtet von Kontrollverlust beim Essen, was ein Kernmerkmal der Essstörungen Bulimie und Binge Eating darstellt. Folgen von unbehandelten Symptomen wie Essanfälle mit Kontrollverlust im Jugendalter können medizinische Komplikationen wie Stoffwechselstörungen (z.B. Diabetes) sein und gehen häufig mit Übergewicht und anderen psychischen Störungen einher.

Um die Folgen von Essanfällen einzudämmen und die Behandlung in diesem Bereich zu verbessern, möchten wir die Wirkung einer besonderen therapeutischen Strategie der kognitiven Verhaltenstherapie zum Umgang mit Essanfällen untersuchen. Dabei bieten wir EXIT-Strategien aus festgefahrenen Essstrukturen an. Wir führen verhaltenstherapeutische Übungen durch, die helfen können, das Verlangen und die Impulsivität in Bezug auf bestimmte Nahrungsmittel zu reduzieren.

Diese Studie richtet sich an weibliche Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, die unter Essanfällen leiden und Schwierigkeiten haben, ihre Impulse in Bezug auf das Essen zu kontrollieren. Die Studie wird in Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz durchgeführt.

 

Fragen und Anmeldung zur Studie:

Laura Derks

M. Sc. Klinische Psychologie

E-Mail: exit-studie@rub.de
Telefon: 02381 893-8155

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Tanja Legenbauer

Logo EXI(ea)T-Studie mit einer Person, die durch eine Tür läuft

Forsch' mit uns!

Unsere Forschungsabteilung sucht Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren ohne psychische Erkrankung, die Lust auf das Projekt „Forsch' mit uns" haben.

Junge mit Lupe in der Hand untersucht den Bod