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Aktuelle Forschungsprojekte

Hier stellen wir unsere aktuellen Forschungsprojekte vor. Wenn Sie Fragen zu unseren Studien haben oder sich zu einer Studie anmelden möchten, dann wenden Sie sich an die jeweiligen Ansprechpartner:innen.

Forschungsprojekte: Studienteilnehmer:innen gesucht!

Res@t - Ressourcenstärkendes Adoleszenten- und Eltern-Training bei medienbezogenen Störungen

Der Gebrauch digitaler Medien ist aus der heutigen Zeit kaum mehr wegzudenken. Insbesondere digitale Spiele, Soziale Netzwerke und Streaming-Dienste stoßen bei Kindern und Jugendlichen auf großes Interesse. Neben einem unbedenklichen Medienkonsum in der Freizeit, gibt es jedoch auch Konsumformen, die als riskant einzuordnen sind. Liegt so ein Konsummuster vor, sprechen wir von einer medienbezogenen Störung, weil es den Betroffenen erhebliche Probleme im Alltag bereitet. Mittlerweile erfüllen etwa vier Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland die Kriterien einer medienbezogenen Störung.

Aus diesem Grund wurde das Res@tprojekt durch das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ins Leben gerufen. Res@t ist eine App-basierte Interventionsstudie zur Stärkung von Fähigkeiten, die dabei helfen können, einen gesunden Umgang mit der Nutzung von digitalen Spielen, sozialen Netzwerken oder Streamingdiensten wiederzuerlangen.

Diese Studie richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren und ihre Eltern, die sich aufgrund von einer medienbezogenen Störung in ambulanter Behandlung befinden. Die Studie wird in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführt. Weiterführende Informationen befinden sich auf deren Homepage.

 

Ansprechpartnerin:
Regina Herdering
E-Mail: Regina.Herdering@lwl.org
Telefon: 02381 893 8252

 

Logo der Res@t-Studie

iCAN - Intelligente, Chatbot-assistierte ambulante Nachsorge der Depression bei Jugendlichen

iCAN ist ein neues Nachsorgeangebot für junge Menschen (13 bis 25 Jahre), die wegen einer Depression in einer Klinik behandelt werden. Das iCAN-Programm unterstützt junge Patientinnen und Patienten für drei Monate, nach der Entlassung im Alltag anzukommen. Das iCAN-Programm besteht aus zwei Bausteinen:

(1) Die iCAN-App bietet hilfreiche psychotherapeutische Trainingseinheiten. Ein Chatbot - das ist ein spezielles Computerprogramm, mit dem man chatten kann - hilft dabei, immer am Ball zu bleiben. Zudem hilft der eingebaute Navigator, passende ambulante Therapien (Psychotherapie/Psychiatrie) und Selbsthilfegruppen in Kliniknähe zu finden.

(2) Tele-Gespräche: Psychologinnen und Psychologen haben in wöchentlichen Telefonaten ein Ohr für die Sorgen, die nach der Klinikzeit noch bestehen. Sie helfen auch dabei, die passende Hilfe nach der Klinikzeit zu finden.

Nach dem Motto „Yes, I can!“ („Ja, ich schaffe das!“) soll iCAN dafür sorgen, dass man nach der Klinikzeit besser im gewohnten Lebensumfeld ankommt und die passende Unterstützung schneller bekommt.   

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Universität Greifswald sowie auf der Webseite der ICAN-Studie sowie in der Pressemeldung dazu. 

 

Ansprechpartnerin:
Carina Jörke
E-Mail: CarinaMaria.Joerke@lwl.org
Telefon: 02381 893 8252            

 

Zeichnung mit zwei Personen, die sich sich an der Hand halten. Die erste Person zieht die zweite Person mit sich.

HoT

Die Hometreatment-Studie HoT – Eine Studie zur Wirkung von Therapie „zu Hause“ für Patient:innen mit einer Magersucht

Jugendliche, die sich in ihrem Körper unwohl fühlen und sich von den Schönheitsidealen der Medien oder ihrer Freunde beeinflussen lassen, verändern manchmal ihre Essgewohnheiten um
abzunehmen. Außerdem machen sie vielleicht mehr Sport oder ändern auf andere Weise ihr  Verhalten, um dünner und dadurch, so hoffen sie, wieder glücklicher zu werden. Oft kommt aber mit der Abnahme nicht das erhoffte stärkere Selbstwertgefühl, sie werden sogar noch unzufriedener, trauriger und ziehen sich von Freunden und der Familie zurück. Manche dieser Jugendlichen entwickeln eine Magersucht. Wir behandeln in unserer Klinik magersüchtige Jugendliche schon seit vielen Jahren, sowohl ambulant als auch stationär. Auch unsere Tageskliniken bieten die Behandlung an. Eine erste Studie am Uniklinikum in Aachen hat gezeigt, dass aber auch eine Behandlung zu Hause, bei der die Therapeut:innen, Ärzt:innen und andere Mitglieder des stationären Teams, zu den Familien kommen, tolle Erfolge erzielen kann. So können die Patient:innen lernen, das Gelernte direkt im eigenen Umfeld umzusetzen. Mit ihrer Familie, ihren Freunden und auf ihrer Schule. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist intensiver, weshalb viele Eltern sich sicherer fühlen, wenn sie ihr Kind betreuen. Um zu kontrollieren, ob diese Art der Behandlung auch in Hamm erfolgreich sein kann, bieten wir das Hometreatment, unter Studienbedingungen, nun auch in Hamm an.

Wenn Dein Interesse geweckt ist, kontaktiere uns! 

Ansprechpartnerinnen:
Maren Terwege
E-Mail: KJP-Hometreatment-Hamm@lwl.org
Telefon: 02381 893 8252 

Das Logo der HOT-Studie mit drei Buchstaben HOT

AnNa - Anorexie-Patientinnen und ihre Nahrungspräferenzen

Mit der AnNa-Studie wollen wir erforschen, wie sich die Präferenzen bezüglich verschiedener Nahrungsmittel bei gesunden Mädchen von denen bei Patientinnen mit Essstörungen unterscheiden. 
Unter Präferenz versteht man die Vorliebe für bestimmte Nahrungsmittel bzw. das Verhältnis, das eine Person gegenüber unterschiedlichen Lebensmitteln hat. Die Präferenz für Lebensmittel kann einerseits von bestimmten Erfahrungen, andererseits aber auch von spezifischen Einstellungen gegenüber verschiedenen Lebensmitteln abhängig sein.


Bisherige Untersuchungen zeigen, dass sich die Präferenz für Lebensmittel von manchen Patientinnen, die an einer Essstörung leiden, von Jugendlichen ohne Auffälligkeiten im Essverhalten, stark unterscheidet. Sie haben also andere Einstellungen und Präferenzen gegenüber Lebensmitteln im Vergleich zu beispielsweise ihrer Familie oder Freunden. Diese Unterschiede wollen wir untersuchen und herausfinden, bei welchen Mädchen die Vorlieben oder Abneigungen für bestimmte Lebensmittel mehr oder weniger stark auftreten, als bei anderen.

Das Ziel der Studie ist es, dadurch die Behandlung von jugendlichen Patientinnen mit Essstörungen zu verbessern. 


Diese Studie richtet sich an Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren, die sich aufgrund einer Essstörung in stationärer Behandlung befinden. Die Studie wird in der LWL-Universitätsklinik in Hamm durchgeführt.  

Für diese Studie suchen wir zudem Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren ohne psychische Auffälligkeiten.


Wenn Dein Interesse geweckt ist an der Studie mitzuwirken, kontaktiere uns gerne! 


Ansprechpartnerin:
Laura Derks
E-Mail: laura.derks@lwl.org
Telefon: 02381 893 8252

Gezeichneter Kopf mit einer Denkblase, die mit unterschiedlichen Lebensmitteln gefüllt ist, zum Beispiel Eis, Obst, Pizza und Spaghetti.

MovieSTAR

MovieSTAR

Alle Kinder gehen unterschiedlich mit Gefühlen um. Besonders dann, wenn Kinder unter Depressionen leiden, spielt der Umgang mit Gefühlen eine große Rolle. Um besser zu verstehen, wie Kinder, die aufgrund emotionaler Probleme in stationärer, psychiatrischer Behandlung sind, mit ihren Gefühlen umgehen, möchten wir in dieser Studie untersuchen, wie Kinder unterschiedliche Gefühle bewerten, wie mit diesen Gefühlen umgegangen wird und welche körperlichen Prozesse sich dabei abspielen. Dazu zeigen wir Filmausschnitte, in denen bestimmte Gefühle ausgelöst werden können, und messen mit Hilfe von Sensoren psychophysiologische Maße wie Herzschlag und Hautleitfähigkeit.

Diese Studie richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahren, die sich aufgrund emotionaler Probleme in stationärer Behandlung befinden. Die Studie wird in Kooperation mit der Arbeitseinheit „Klinische Kinder- und Jugendpsychologie“ der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt.

 

Ansprechpartnerin:
Sophie Beer
E-Mail: sophie.beer@lwl.org
Telefon: 02381 893 8252

Grafik einer schwarzen Kamera

Petunia

Mit der PETUNIA-Studie möchten wir den Zusammenhang zwischen dem Positionswechsel und der Merk- und Lernfähigkeit untersuchen. Viele kennen das Phänomen des Türrahmen-Effektes. Wir gehen in das Wohnzimmer, um unser Buch zu holen, doch sobald wir den Raum durch die Tür betreten, haben wir vergessen, was wir eigentlich wollten. Dieses Phänomen kann stressbedingt sein, aber auch mit anderen Faktoren, wie dem Ernährungszustand, zusammenhängen. Wir nehmen an, dass sich während des stationären Aufenthaltes vieles bei unseren Patientinnen verändert. Wir wollen schauen, ob das auch auf die Merkfähigkeit zutrifft. Dazu haben wir einen türähnlichen Durchgang simuliert. Vor dem Durchgehen der Tür werden verschiedene kurze Hörspiele abgespielt. Zu jedem Hörspiel sollen Fragen nach dem Durchgang durch die Tür beantwortet werden.

Diese Studie richtet sich an weibliche Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, die sich in stationärer Behandlung befinden.

Für diese Studie suchen wir zudem weibliche Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren ohne psychische Auffälligkeiten. Wenn Dein Interesse geweckt ist, kontaktiere uns! 

Die Studie wird in Kooperation mit dem LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum für Psychosomatische Medizin & Psychotherapie durchgeführt.

Ansprechpartnerin:

Sophie Beer
E-Mail: sophie.beer@lwl.org
Telefon: 02381 893 8252

Bild einer Petunia-Blume

Value

In früheren Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass Schwierigkeiten in der Emotionsregulation zur Entstehung und Aufrechterhaltung von verschiedenen psychischen Problemen, wie zum Beispiel Essstörungen, beitragen können. Für die VALUE-Studie haben wir eine Aufgabe entwickelt, die uns hilft, festzustellen, ob Kinder und Jugendliche Probleme im Umgang mit ihren Gefühlen haben. Nun möchten wir überprüfen, ob diese neue Aufgabe gut funktioniert und angenehm ist.

Um zu erkennen, wie Kinder und Jugendliche mit ihren Emotionen umgehen, wird eine Methode benötigt, die verschiedene Gefühle auslösen kann und die uns zeigt, ob und wie Kinder und Jugendliche diese Emotionen beeinflussen können. Dazu zeigen wir Filmausschnitte, in denen bestimmte Gefühle ausgelöst werden können, und messen mit Hilfe von Sensoren Mimik, Herzschlag, Hautleitfähigkeit und Atmung. Das Ziel dieser Studie ist es, die Hintergründe von der Wahrnehmung und möglichen Veränderung von Gefühlen bei Kindern und Jugendlichen besser zu verstehen, um so vielleicht langfristig die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Essstörungen verbessern zu können.

Diese Studie richtet sich an Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren, die sich aufgrund einer Essstörung in stationärer Behandlung befinden. Die Studie wird in der LWL-Universitätsklinik in Hamm durchgeführt.  

Für diese Studie suchen wir zudem Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren, ohne psychische Auffälligkeiten.

Wenn Dein Interesse geweckt ist, kontaktiere uns! 

Ansprechpartnerin:
Dr. Franziska Martin
E-Mail: Franziska.Martin@lwl.org
Telefon: 02381 893 8252

Weiße Würfelsteine mit aufgemalten Gesichtern: lachend, weinend, traurig

Forsch' mit uns!

Unsere Forschungsabteilung sucht Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren ohne psychische Erkrankung, die Lust auf das Projekt „Forsch' mit uns" haben.