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Suchtherapie für Jugendliche - eine vernetzte Suchthilfe hilft!

Dies ist die Geschichte von Tom und Alexandra, die einige Anläufe benötigen, um frei von Drogen leben zu können. Suchtverläufe sind sehr individuell, wir zeigen Wege zum Ausstieg.

Hier geht es zum Film auf Youtube

Vernetzte Suchthilfe Jugend Förderprojekt Aktionsplan Sucht NRW

Wir möchten für suchtkranke Jugendliche und ihre Angehörigen die Hilfeüberleitung und den Zugang zwischen Suchtberatung und kinder- und jugendpsychiatrischer Krankenhausbehandlung verbessern.

Logo mit dem Schriftzug Vernetzte Suchthilfe Jugend

Das Projekt

Projektbeschreibung

  • Bei dem Projekt handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen ambulanter und stationärer Suchthilfe (Suchtberatungsstellen und Kinder- und Jugendpsychiatrien mit Suchtbehandlungsbereich).
  • Ziel ist es, die Zugangswege zu den jeweiligen Institutionen zu vereinfachen und die ambulanten und stationären Suchthilfeangebote besser zu vernetzen sowie Hemmschwellen abzubauen.
  • Standardisierte Abläufe der Kontaktanbahnung und Überleitung von Beratungs- und Behandlungsprozessen sollen transparenter werden und eine kontinuierlichere suchttherapeutische Versorgung von Jugendlichen und deren Familien gewährleisten.
  • Gemeinsame Verfahrensstandards und Informationsaustausch sichern die Informationsweitergabe zwischen den Institutionen.
  • Beratungsinhalte der ambulanten Suchtberatungsstellen werden im Vorfeld einer Behandlung an die Kliniken weitergegeben und können in die Behandlung einfließen, vor Entlassung aus der stationären Behandlung erfolgt eine strukturierte Überleitung in die ambulante Nachsorge.

Ziele & Vorhaben des Projekts

Verbesserung des Zugang von Jugendlichen mit Suchtproblemen und psychischen Begleiterkrankungen zu

  • Angeboten qualifizierter Entzugs-, Entwöhnungs- und anderer kinder- und jugendpsychiatrischer Krankenhausbehandlungen (einschl. Institutsambulanz)
  • Angeboten der Sucht- und Drogenberatung (z.B. zur Frühintervention oder Nachsorge)

Entwicklung gemeinsamer Verfahrensstandards mit Materialien zur fallbezogenen Zusammenarbeit und Hilfeüberleitung in Kooperation

  • Beteiligung der Jugendlichen und ihrer Angehörigen, Erprobung und Anpassung im Alltag, Weiterführung auch über den Projektzeitraum hinaus geplant

Erweiterung des Netzwerks beteiligter Einrichtungen

  • Einladung weiterer Beratungsstellen und Kliniken zum Transfer und weiterer Erprobung der Materialien und vereinbarten Verfahrensstandards

Ausbau von Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der gemeinsamen Verfahrensstandards und der Angebote der beteiligten Projektpartner unter:

  • Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen, gendergerechten sowie kulturspezifischen Anforderungen
  • Angebote zur nachgehenden Beratung / Nachsorge durch die Sucht- und Drogenberatungsstellen abzustimmen und weiter zu entwickeln
  • Gemeinsame Nutzung von digitalen Kommunikationsmedien im Kooperationsverfahren (unter Beachtung von Datenschutzrichtlinien)
  • Evaluation des Kooperationsprozesses durch die Fachhochschule Dortmund, Abteilung Sozialwissenschaften (Leitung: Prof. Boecker)

 

Die Projektpartner:innen

•Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen: AWO Sucht- und Drogenberatungsstelle im Kreis Coesfeld

•Arbeitskreis für Jugendhilfe e.V.: Jugendsuchtberatung Hamm

•Caritasverband für den Kreis Coesfeld e.V.: Beratungsstelle für Menschen mit Suchtproblemen Lüdinghausen

•IBP Interkulturelle Begegnungsprojekte e.V. (IBP e.V.): Suchtberatungsstelle Coesfeld

•Kreis Coesfeld - Gesundheitsamt

•Landschaftsverband Westfalen-Lippe: LWL-Klinik Marl-Sinsen

•Landschaftsverband Westfalen-Lippe: LWL-Universitätsklinik Hamm