Archiv Forschungsprojekte

ESCAlife-Studie: Wirksamkeit von ADHS-Therapien

In der ESCAlife-Studie untersuchen wir die Wirksamkeit verschiedener ADHS-Therapien bei Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren. Dabei richtet sich die Therapie nach der aktuellen Symptomatik und passt sich so der jeweiligen Lebenslage des Patienten und seiner Familie an.

 

Behandlungsprogramme:

Im Rahmen der ESCAlife-Studie an der LWL-Universitätsklinik Hamm bieten wir unterschiedliche Behandlungsprogramme für Kinder und Jugendliche mit ADHS an.

 

Fragen und Anmeldung zur Studie:

Bei Fragen zu ESCA oder falls Sie sich zur Studie anmelden möchten, richten Sie sich bitte an:

Miriam Davids
miriam.davids@rub.de
02381 893-5052

PRISMA-Studie

Scham ist ein unangenehmes Gefühl. Wenn wir in der Öffentlichkeit einen peinlichen Fehler machen, wünschen wir uns alle, dass wir unsichtbar wären. Es gibt aber auch Menschen, welche Scham viel häufiger oder stärker erleben als andere und das Gefühl der Scham schon ganz verinnerlicht haben. Aber wie kommt es, dass manche Menschen sich schneller schämen als andere und was macht das mit ihrer Psyche? Das PRISMA-Projekt untersucht die Auswirkungen von Scham auf psychische Symptome mit Hilfe von Fragebögen und einem EEG-Experiment.

 

Fragen und Anmeldung zur Studie:

Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren und deren Eltern können sich bei Fragen oder wenn sie sich zur Studie anmelden wollen, gerne melden bei:

Luisa Lüken
luisa.lueken@lwl.org

Sophie Beer
sophie.beer@lwl.org

IMAC – Mind

„Achtsamkeitsbasierte Gruppentherapie bei Jugendlichen mit Suchthintergrund im stationären Setting“. Runter vom Autopilot, sich selbst besser wahrnehmen.

Um die Behandlung von Suchterkrankungen bei Jugendlichen zu verbessern, wird in dieser Studie die Wirksamkeit von achtsamkeitsbasierter Gruppentherapie bei Jugendlichen mit Suchthintergrund im  stationären Setting untersucht. Sowohl in der Arbeit mit anderen psychiatrischen Störungen als auch mit Erwachsenen im Suchtbereich ist die Wirksamkeit achtsamkeitsbasierter Anwendungen bereits wissenschaftlich belegt. Erste Studien mit Jugendlichen mit Suchthintergrund im englischsprachigen Raum weisen auf eine gute Wirksamkeit und mögliche Ergänzungsmöglichkeit der gängigen therapeutischen Praktiken hin. Jedoch fehlen bisher Therapiemanuale und Studien, die die Wirksamkeit im deutschsprachigen Raum belegen. Diese Forschungslücke möchte dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt schließen. Dazu werden etwa 180 stationär behandelte Jugendliche mit einer Abhängigkeitserkrankung zusätzlich zur Regelbehandlung über vier Wochen regelmäßige Gruppenpsychotherapiesitzungen und anschließende Stabilisierungssitzungen besuchen. Die Studie findet in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) statt.

 

Fragen zur Studie:

Bei Fragen zu IMAC richten Sie sich bitte an:

Lea Kretzschmar 

02381 893-8282

lea.k.kretzschmar@lwl.org


Dr. Laura Mokros
Laura_Dr.Mokros@lwl.org

02381 893-80052

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Legenbauer und Prof Dr. Dr. Martin Holtmann

DeLight - Wirksamkeit von Lichttherapie

DeLight ist eine „Randomisiert-kontrollierte Studie zur Lichttherapie bei depressiven Jugendlichen im stationären Setting“

Mehr Licht! Um die Behandlung von depressiven Erkrankungen zu verbessern, wird in dieser Studie die Wirksamkeit von Lichttherapie bei depressiven stationären Jugendlichen untersucht. Im Erwachsenenbereich ist Lichttherapie als zusätzliches Behandlungselement bereits etabliert. Erste Studien im Jugendalter deuten vor allem auf eine Verbesserung des Schlafes hin. Jedoch fehlen größere randomisiert-kontrollierte Studien, um allgemeingültige Aussagen zu treffen. Diese Forschungslücke möchte dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt schließen. Dazu werden etwa 224 stationär behandelte Jugendliche mit einer Depression zusätzlich zur Regelbehandlung über vier Wochen morgendliche Lichttherapie (mit einer Lichtintensität von 10.000 lux) mit Hilfe von Lichtbrillen -sog. Luminetten - erhalten.

Die Studie wird in Kooperation mit den Unikliniken Neuruppin, Ulm und dem UKE in Hamburg durchgeführt.

Fragen und Anmeldung zur Studie:
Inken Kirschbaum
M. Sc. Psychologie
02381 893-5057
inken.kirschbaum@lwl.org

Projektleitung:
Prof. Dr. Dr. Holtmann und Prof. Dr. Legenbauer